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Brustkreuz und Stab des Diözesanbischofs

Brustkreuz und Stab des Diözesanbischofs
Brustkreuz und Stab des Diözesanbischofs
© Bistum Limburg

Brustkreuz

Im Mittelpunkt des Brustkreuzes des Bischofs von Limburg, Dr. Georg Bätzing, steht eine Kupfermünze mit dem Christusmonogramm, den griechischen Buchstaben Chi-Rho. Gefunden wurde die um das Jahr 300 nach Christus geprägte Münze bei Ausgrabungen unter dem Trierer Dom. Sie steht für die Botschaft des Kreuzes: Christus ist die Mitte des Glaubens.

Die Form des Brustkreuzes orientiert sich an dem Kreuz, das sich auch im Wappen von Niederfischbach, der Heimatgemeinde von Bischof Georg, findet. An den jeweiligen Balkenenden sind vier kleine, fein in Gold eingerahmte Bergkristalle angebracht. Wie beim Bischofsstab ist der Bergkristall durch feine Linien durchzogen, die dem Kristall ein natürlicheres Erscheinungsbild verleihen sollen. Gefertigt wurde das Brustkreuz in der Goldschmiede der Schönstätter Marienbrüder in Vallendar von der Goldschmiedin Gepa Lorenz.

Das Pectorale (Burstkreuz) des Bischofs

 

Bischofsstab

Als Zeichen für das Bischofsamt ist Dr. Georg Bätzing bei seiner Bischofsweihe und Amtseinführung sein persönlicher Bischofsstab überreicht worden. Der Stab soll den Träger daran erinnern, Sorge zu tragen für alle Gläubigen in seinem Bistum. Der Stab aus Buchsbaum ist einem Hirtenstab nachempfunden. Krümme und Stab werden von einem Bergkristall verbunden. Auf dem Bergkristall sind die Umrisse von Menschen eingraviert, die stellvertretend für die Gläubigen im Bistum stehen. Alle Insignien waren Geschenk für den Bischof.

Neben dem persönlichen Bischofsstab ist Georg Bätzing symbolisch auch der Petrusstab übergeben worden. Dabei handelt es sich um eine Limburger Besonderheit: Der Petrusstab gehört neben der Staurothek zu den kostbarsten Werken aus dem diözesanen Domschatz. Der Überlieferung nach soll sich der Stab des Apostels Petrus seit Bischof Eucharius (ca. 250 n. Chr.) im Besitz der Trierer Kirche befinden. Der Stab kam nach der Aufhebung der geistlichen Fürstbistümer 1802/1803 erst in den Besitz der Fürsten von Nassau und später anlässlich der Gründung des neuen Bistums als Geschenk nach Limburg. Die Übergabe des Petrusstabes steht symbolisch als Zeichen für die Treue des Bischofs zu den Nachfolgern des Apostels Petrus, den Päpsten in Rom.

Der Bischofsstab wird gefertigt